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Pressereaktion auf PE zu Welzow-Süd II PDF Drucken
03.06.14

Potsdam/Berlin (dpa/bb) - "Vor dem Kabinettsbeschluss für den geplanten Tagebau Welzow-Süd II (Elbe-Elster) regt sich in der Linkspartei weiterer Widerstand. Die Ankündigung der vier brandenburgischen Linken-Minister, für den Tagebau zu stimmen, stehe im Widerspruch zu den Beschlüssen der Partei in Bund und Land, erklärte die Linksjugend am Dienstag in Berlin.

«Der Beschluss ist der maßgebliche Schritt auf dem Weg zur Aufschließung eines Tagesbaus, für den ein sorbisches Dorf zerstört und etwa 800 Menschen umgesiedelt werden müssten», hieß es in der Mitteilung der Nachwuchsorganisation der Partei. Zudem könne mit den zusätzlich freigesetzten 200 Millionen Tonnen Kohlendioxid das Klimaziel Brandenburgs nicht erreicht werden.

Am Montag hatten bereits die stellvertretenden Bundesvorsitzenden eine Vertagung der Entscheidung beziehungsweise ein Nein der Linken-Minister gefordert. Das Kabinett wollte am Nachmittag auf seiner Sitzung in Herzberg den Braunkohleplan beschließen."